Ein Tag im Wohnheim
"Die Komunen-Zelle, mit dieser wunderschönen
Decke als Teppich.
An diesen Zimmer hängen gute und auch schlechte Erinnerungen.
Wenn ich an dieses Quitsch-Bett denke... bloß nicht atmen es knarzt
und
quitscht bei der leichtesten Bewegung."
(Ollis Erinnerungen an das Wohnheim während der
Meisterschule.)
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Text:
Wenn morgens der Wecker klingelt
Vor den Augen langsam der Nebel schwindet
Wünsch ich mir ich wäre überall, nur nicht hier
Doch leider bin ich immer noch im Irrenhaus
Und die ersten flippen langsam aus
Und man weiß hier weder ein noch aus und ich muß schnell hier
raus
Willkommen im Wohnheim
Im wirklichen Leben
Spielen sie um ihren Verstand
Nieten gibt es keine, viele tolle Preise
Ziehen sie den Hauptgewinn
Eine Woche lang Seelentherapie...
Um acht zum Lernen, sie nennen es so
Kopien verteilen ohne Sinn und Verstand
Ewiges Gefasel, keiner weiß warum
Lehrer als ABM, die Quotenshow
Spannender Stoff, fast wie LSD
Ein Wahnsinnsvortrag mit dem Dia-Projektor
Wo bin ich hier, was mach ich hier
Warum holt mich niemand hier raus
Willkommen im Wohnheim
Im wirklichen Leben
Spielen sie um ihren Verstand
Steigern sie sich rein, auch sie können Psycho sein
Ziehen sie den Hauptgewinn
Eine Woche lang Seelentherapie...
Abends Geschwafel und Alk zum Entspannen
Beim Gläserrücken und Flaschendrehen
Fragen wir uns, müssen wir uns
Morgen wirklich wiedersehen
Willkommen im Wohnheim...
Eine Woche lang Seelentherapie...
Jetzt wird es dunkel, man kommt zur Ruh
Es wird geschlafen, ausgeruht
Kraft gesammelt für einen neuen Tag
In dieser Monsterfreak-Show
Text und Musik: Oliver Grigoleit und Klaus Stukenberg
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